Tim landet Doppelschlag beim Deutschland-Cup

An diesem Wochenende machte der Deutschland-Cup Station in der Nähe Berlins in den brandenburgischen Orten Kleinmachnow und Luckenwalde. Beide Male hieß der Sieger Tim Wollenberg.

Tim fährt jubelnd ins Ziel ein.

Tim fährt jubelnd ins Ziel ein.

Sowohl Kleinmachnow als auch Luckenwalde sind als Crosshochburgen bekannt. Dementsprechend gut gefüllt waren die Startfelder auch in den jungen Alterklassen. Da Tim diese Saison erstmals beim Deutschland-Cup dabei war, musste er in der U17 aus der dritten Startreihe los auf die Strecke, die viel Sand, Bergaufpassagen zum Laufen sowie bergab und flache Stellen für die Steuerkünste, bot. Gleich in der ersten Runde beim Überqueren des Sandhügels setzte sich eine Dreiergruppe mit dem nach vorne gestürmten Tim ab. In der nächsten Runde konnten sich Tim und sein ewiger Dauerrivale im Cross absetzen. Keiner der beiden Fahrer riskierte etwas und so kamen sie zusammen in die letzte Runde. Bei einem Doppelhindernis kurz vor dem Ziel, dass Tim immer sprang und sein Konkurrent nicht, setzte Tim den entscheidenden Angriff starten. Doch diesmal sprang sein Rivale doch, da er den Zeitverlust des Laufens nicht riskieren wollte. Tim war davon so überrascht, dass er kurz ins Hintertreffen geriet. Doch im Sprint war der Youngster stärker und entschied dadurch das Rennen für sich.

Die Siegerehrung war das Highlight in Luckenwalde.

Die Siegerehrung war das Highlight in Luckenwalde.

Mit guter Laune ging es am nächsten Tag in Luckenwalde weiter. Dort hatten sich die Veranstalter richtig Mühe gegeben: Sie bauten eine anspruchsvolle und schöne Strecke. Die Krönung war aber die Siegerehrung mit Vorbereitungszelt zur Reinigung und kurzer Körperpflege, ehe es mit Hostessen auf das Podium ging. Dort bekamen dann die Sieger mit Fanfaren und Nebel ihre Preise. Dies war für die Sportler ein zusätzlicher Ansporn zu gewinnen. Da der Kurs viele Laufpassagen hatte, war er ideal für Tim. In der ersten von vier Runden selektierte Tim noch Gegner und Strecke. Die führende Vierergruppe zerfiel dann eingangs der zweiten Runde, als Tim in den Laufpassagen sich löste. Von da an baute er seinen Vorsprung aus, fuhr mit Druck aber nicht letztem Risiko, einem sicheren Sieg entgegen. So kam er auf dem Top des Podiums in den Genuss dieser tollen Siegerehrung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.